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01.11.15 - Das Haus am Weiher ist jetzt eine Gemeinschaftsunterkunft. Dort müssen die Flüchtlinge vorerst bleiben.

Wenn die syrischen Leute als Flüchtlinge anerkannt sind, dürfen sie sich überall im Bundesgebiet niederlassen, sofern sie dort eine Wohnung finden. Flüchtlinge, die Verwandte in Deutschland haben, können zu diesen umziehen, wenn dort Platz ist. Nach der Anerkennung als Flüchtling können/sollen/müssen die Leute aus der Gemeinschaftsunterkunft ausziehen und in die Anschlussunterbringung gehen. Dazu muss man eine Wohnung finden!!! Die Miete und die Nebenkosten werden vom Jobcenter bezahlt und alles entspricht dem üblichen Mietspiegel. Der Mietvertrag muss vor der Unterschrift beim Jobcenter vorgelegt werden. Das Jobcenter bezahlt auch die Kaution, wenn sie vorher beantragt wird.

Für die Erstausstattung bekommen sie Geld vom Jobcenter. Die umliegenden Verbandsgemeinden könnten Flüchtlinge in der Anschlussunterbringung aufnehmen. Als Gemeinschaftunterkünfte kommen kleinere Einheiten nicht in Frage.

Alle anderen Flüchtlinge müssen in der Gemeinschaftsunterkunft bleiben, falls sie ausziehen wollen, muss das die Ausländerbehörde genehmigen, es könnte ein Härtefall vorliegen oder die politischen Vorgaben haben sich geändert oder der Flüchtling bezieht keine Leistungen mehr, weil er arbeitet. In einen anderen Landkreis kann er nicht ziehen, solange er Leistungen bekommt.

Kategorie: News